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Altgold und Bruchgold

Unter dem Überbegriff Altgold wird von Schmuck bis zu Uhren alles zusammengefasst, was sich nicht mehr weiterverkaufen lässt. Dabei handelt es sich oft um Fragmente von Schmuckstücken, Einzelteile von Golduhren, unansehnlichen Schmuck oder defekte Uhren sowie gänzlich undefinierbare Goldbruchstücke – daher auch die oft zu hörende Bezeichnung Bruchgold. Allerdings muss Altgold nicht kaputt sein, um als solches zu gelten. Es werden praktisch alle Gegenstände, die keinen Nutzen und keinen Wiederverkaufswert mehr haben, als Altgold bezeichnet.

Eines haben alle Objekte, die als Altgold gelten, gemeinsam: sie können trotz ihres äußeren Erscheinungsbildes sehr wertvoll sein, da der Materialwert niemals verfällt. Tatsächlich ist der Goldpreis seit Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen und nach wie vor einer der bedeutendsten Richtwerte der globalen Wirtschaft. Gold ist inzwischen sogar so wertvoll, dass selbst Gegenstände mit einem geringen Goldgehalt im Barankauf lohnende Profite für Sie abwerfen.

Schauen Sie also ruhig noch einmal auf dem Dachboden, in Schubladen oder im Keller nach. Auch wenn nicht alles schön aussieht, hat doch jeder Fund das Potenzial, Ihnen einen schönen Zusatzverdienst bar auf die Hand zu bescheren.

Beachten Sie, dass das von mir gekaufte Altgold kurze Zeit später eingeschmolzen wird. So kann das Material wiederverwertet und zu Barren geformt oder von Goldschmieden zu einem neuen Leben als Goldschmuck erweckt werden. Nach dem Barankauf erhalten Sie Ihr Altgold also nicht zurück. Da es sich bei Alt- und Bruchgold meist tatsächlich nur um edles Altmetall handelt, dürfte der materielle Wert über dem ideellen liegen.

Stellen Sie sich vor, dass die alten Goldringe aus dem Nachlass Ihrer Schwiegermutter Ihnen ein schönes Abendessen oder sogar eine gefüllte Reisekasse für den nächsten Urlaub bescheren könnten. Da fällt das Verkaufen dieser alten Erbstücke doch gar nicht mehr so schwer. Besuchen Sie mich am Ostfleth 22 in Buxtehude und ich verrate Ihnen, was Ihr Altgold wert ist.

Die gängigsten Goldlegierungen

Gold ist ein sehr weiches Metall, weshalb es normalerweise mit anderen Metallen zu härteren Goldlegierungen zusammengeschmolzen wird. Meistens kommen Silber und Kupfer dafür zum Einsatz. Doch auch höherwertige Metalle wie Palladium oder Platin können in Goldlegierungen enthalten sein. Der Gesamtwert eines aus Goldlegierungen gefertigten Gegenstands kann also durchaus noch über den Preis des enthaltenen Goldes hinausgehen. Dies gilt vor allem im Barankauf, wo in erster Linie der Materialwert ausgezahlt wird.

Die beigemengten Metalle können zudem Auswirkungen auf die Farbe der Legierung haben. Bei Farbgoldlegierungen ist dies auch erwünscht, um gezielt einen bestimmten Farbton zu erreichen. Rotgold erhält beispielsweise durch seinen hohen Kupferanteil eine rötliche Färbung. Das sehr häufig anzutreffende Gelbgold wird durch die Zumischung von gleichen Teilen an Kupfer und Silber gelblich, Grüngold dagegen entsteht aus einer gleichmäßigen Mischung von Gold und Silber, oftmals ergänzt durch Cadmium. Soll der natürliche Goldton aufgehellt werden, mischen Goldschmiede dem Edelmetall beispielsweise Palladium, Silber oder Nickel bei. Das so entstandene Weißgold ist sehr beliebt zur Herstellung von Schmuck. Falls Sie eine Nickelallergie haben, sollten Sie also auch beim Kauf von Goldschmuck nach der Zusammensetzung der Legierung fragen.

Der Goldgehalt – Punkte und Karat

Der tatsächliche Goldgehalt eines Gegenstands lässt sich bis ins Tausendstel messen. Diese Angabe findet sich auf der Punzierung oder dem Zertifikat in Form von Punkten. Die Punzierung oder „Punze“ ist ein Stempel, der beispielsweise auf Goldbarren, Goldschmuck oder alten Münzen zu finden ist. Dieser wurde bei der Herstellung mit einem Punziereisen in das Material eingeprägt. Man spricht auch vom Feingehaltstempel.

Ein Goldgehalt von 33,33 Prozent wird mit 333 Punkten angegeben. Vielleicht haben Sie Juweliere schon vom „333er-Gold“ oder dem „585er-Gold“ sprechen hören. Die Punkteskala endet bei 999 Punkten, also beim 99,99-prozentigen Feingold, der wertvollsten aller Goldlegierungen. Diese enthält nur noch minimale Rückstände anderer Metalle oder Mineralien, welche sich nicht restlos aus dem Gold herauslösen lassen. Hundertprozentig reines Gold gibt es nicht.

Die ältere und weitaus bekanntere Bezeichnung für den Feingoldgehalt ist das Karat. Im Zusammenhang mit Gold dient das Karat als Angabe des Gewichtsanteils reinen Goldes an der gesamten Masse der Legierung. Ein Karat entspricht dabei 1/24 des Gesamtgewichtes – also etwas mehr als vier Prozent. So besitzt 333er-Gold 8 Karat, während das nahezu reine 999er-Gold mit 24 Karat den höchstmöglichen Karat-Wert für Gold erreicht.

Goldlegierungen in Deutschland und der Welt

Im Schmuckhandwerk oder bei der Fertigung von goldenen Luxusuhren kommen in Deutschland vier Legierungen besonders oft zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die Goldlegierungen 333, 585, 750 und 999. Des Weiteren sind auch die Legierungen 375 und 900 häufig anzutreffen.

International sind durchaus Abweichungen festzustellen. Zum Beispiel ist in Großbritannien 916er-Gold beliebt, während wir in Frankreich auch 840er- und 920er-Legierungen finden. Dazu kommen länderspezifische Gesetze, welche Legierungen überhaupt als Gold gelten dürfen. So dürfen in Norwegen und Spanien alle Legierungen unter 333 nicht als Gold in den Handel gehen. In den Niederlanden gelten sogar erst Legierungen ab 585 Punkten – also 14 Karat – als echtes Gold. Somit verrät Ihnen der Stempel (falls vorhanden) auf Ihrem Altgold auch etwas über den Herkunftsort des Stückes.

Auch hierzulande gibt es Kritik an den niedrigen Punktezahlen im Zusammenhang mit Gold. Immerhin handelt es sich bei Legierungen wie 333 oder 375 technisch gesehen eher um Silber, dem Gold beigemischt wurde. Auf den Barankauf in meinem Geschäft haben diese regionalen Unterschiede keine Auswirkungen, da ich Ihnen exakt den Wert des enthaltenen Goldes bezahle.

Machen Sie sich keine Sorgen, falls sie keinerlei Angaben zu Ihrem Altgold machen können. In meinem Geschäft kann ich mithilfe einiger einfacher Tests den Goldgehalt bestimmen. Falls Sie sich dafür interessieren, wie genau ich den Wert Ihres Goldes bestimme, klicken Sie einfach hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Gold im Web:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gold
https://www.gesetze-im-internet.de/feingehg/BJNR001200884.html

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