Oktober 2021

Smaragd im charakteristischen Smaragdschliff

Smaragde – das grüne Feuer aus dem Herzen der Erde

Smaragde scheinen von einem grünen Feuer erfüllt, das in ihrem Inneren leuchtet. Geschliffene Smaragde begeistern durch ein edles, tiefes Grün, in dem der Blick versinken und zur Ruhe kommen kann. Smaragde gehören zu den wertvollsten Edelsteinen und besonders hochwertige Exemplare sind manchmal wertvoller als ebenso schwere Diamanten. Die grünen Edelsteine sind auch seltener als Diamanten und werden nur an wenigen Fundorten abgebaut. Seit dem Altertum gelten Smaragde als Zeichen für Wohlstand, Weisheit und Inspiration.

Der Name Smaragd stammt aus dem Griechischen und bedeutet einfach „grüner Stein“. Der Edelstein gilt als Variante des Beryll – eines Minerals, welches große prismatische Kristalle bildet. Entsprechend der Farbgebung werden diese unterteilt in blaue Aquamarine, gelbe und sehr seltene rote Berylle und grüne Smaragde. Die grüne Färbung des Smaragds kommt durch Anreicherungen von Chrom-, Eisen- oder Vanadium-Ionen im Kristall zustande.

Smaragde – vom Heilstein zum Schmuckstein

In allen Kulturen wurden dem Smaragd Kräfte als Heilstein zugeschrieben. So soll er gegen Depressionen und Ermüdung helfen, inspirieren und verjüngen. Neben psychischen Problemen soll der Smaragd zudem auch körperliche Leiden wie Bluthochdruck oder Neurodermitis lindern und die Sehkraft stärken. Natürlich sind diese Annahmen nicht wissenschaftlich bestätigt – doch können wir zustimmen, dass es sehr angenehm ist, tief in einen geschliffenen Smaragd zu blicken. Der römische Gelehrte Plinius der Ältere schrieb einst nieder, dass nur der Smaragd die Augen auf Dauer nicht ermüde. Ihm zufolge schauten antike Schmuckhandwerker in Arbeitspausen auf die grünen Edelsteine, um ihren Augen Erholung zu gönnen.

Wer es sich leisten konnte, ließ sich Smaragde in Ringe oder Amulette fassen. So konnte die vermeintliche Heilkraft mit dem Zurschaustellen von Reichtum verbunden werden. Schon Kleopatra soll Smaragdschmuck getragen haben, um ihre legendäre Schönheit zu bewahren. Doch Smaragd lässt sich nicht einfach schleifen und fassen. Zwar ist er sehr hart, was ihn gut vor Kratzern schützt – doch ist der Smaragd auch spröde und bricht relativ leicht. Die grünen Edelsteine werden daher auch heute noch häufig im traditionellen Smaragdschliff geschliffen, welcher eigens für den Smaragd erfunden und dann auch für andere Steine adaptiert wurde. Dieser breitflächige, achteckige Schliff verleiht dem Smaragd maximale Stabilität und lässt gleichzeitig aus allen Richtungen das Licht tief in den Stein fallen.

Schon rohe Smaragdkristalle sind wunderschön

Wie werden Smaragde bewertet?

Die Bewertung von Smaragden erfolgt – ähnlich wie bei Diamanten – in vier Kategorien. Allerdings liegt die Gewichtung dabei vor allem auf der Farbgebung des Steins.

  • Farbe: Je grüner der Smaragd, desto besser. Die Färbung hängt mit der Herkunft zusammen – Smaragde aus Brasilien sind beispielsweise für ein besonders sattes Grün bekannt. Es existiert keine offizielle internationale Farbskala, doch für gewöhnlich wird zwischen sieben verschiedenen Farbstufen von hell bis dunkel unterschieden. Auch die Reinheit des Grün spielt eine Rolle – ins bläuliche oder gelbliche nuancierte Edelsteine sind weniger wert als pure, grüne Smaragde.
  • Reinheit: Ein weiterer Unterschied zwischen Smaragden und Diamanten – innere Einschlüsse mindern die Qualität von Smaragden kaum. Tatsächlich können Einschlüsse – Jardin genannt – den Wert der grünen Steine sogar steigern. Für gewöhnlich sind jedoch die „lupenreinen“ Steine, deren Jardins nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, die kostbarsten Steine. In der Bewertung von Smaragden ist die Reinheit der Farbe weit untergeordnet.
  • Gewicht: Das Gewicht von Smaragden wird in Karat gemessen, wobei 0,2 Gramm einem Karat entsprechen. Tendenziell sind größere Steine wertvoller. Doch sind kleine Smaragde mit perfekter Grünfärbung immer noch mehr wert als große Steine mit blasserem Grün.
  • Schliff: Neben dem klassischen Smaragdschliff lassen sich die Steine auch in praktisch jeden anderen Schliff bringen. Diese sind aufgrund der Empfindlichkeit des Smaragds mitunter anspruchsvoller. Entscheidend ist, dass der Schliff sauber und exakt durchgeführt wurde.

Eine extrem seltene und entsprechend wertvolle Smaragd-Variante ist der Trapiche, welcher bislang fast ausschließlich in Kolumbien gefunden wurde. Bei dieser Variante haben sich dunkle Einschlüsse auf eine Weise im Stein gebildet, dass die Smaragde wie Wagenräder mit sechs schwarzen Speichen aussehen.

Woher stammen Smaragde?

Die alten Ägypter förderten bereits vor über dreitausend Jahren Smaragde. Während diese Quellen inzwischen erschöpft sind, wurden im Laufe der Geschichte weitere Vorkommen entdeckt. Bedeutende Fundorte befinden sich stets in Zonen starker tektonischer Aktivität, wo die Kontinentalplatten des Erdmantels aneinanderreiben. Damit Smaragde entstehen können, werden hohe Temperaturen um die 500 Grad Celsius und enorme Druckverhältnisse von gut 7.000 bar benötigt.

Die bedeutendsten Fundorte von Smaragden liegen heute in Brasilien, Kolumbien, Sambia, Äthiopien sowie im Ural. In Europa werden die grünen Steine in kleineren Mengen in Norwegen und im Habachtal in Österreich gefördert.

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